Sportler im Portrait: Glenn Schelzig – Stand Up Paddling (SUP) – Kahler See; Honisch Beach Niedernberg; Main

Yeah, endlich mal wieder ein Sportler-Portrait! Glenn steht schon so lange auf meiner Liste, weshalb es mich besonders freut, dass ich euch wie zum Thema „Wasser“ bereits angekündigt, das Interview mit ihm präsentieren darf!

Vor 2 Jahren habe ich Glenn kennengelernt, als ich mit einer befreundeten Arbeitskollegin am Kahler See einen SUP Einsteigerkurs gemacht habe. Ihr findet den Bericht von damals auch auf meinem Blog. Wir haben damals in einer kleinen Gruppe und Glenn den Kahler See auf dem Board erkundet.

Wie zu erwarten, hat es riesig Spaß gemacht, weswegen sich unsere Wege innerhalb der 2 Jahre immer mal wieder am See kreuzten.

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Aber jetzt zum Interview:  

Dani: Schön, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein bisschen von dir und dem SUP zu erzählen!

Glenn:
Es freut mich sehr, dass wir uns auf dem Wasser kennengelernt haben und du dich für meine SUP-Stories interessierst!

Dani: Optisch gesehen bist du ja schon ein typischer Surfertyp: längere lockige Haare, natürlich SUP-Wasserklamotten, Sonnencappy und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. 😉 Allerdings hast du soweit ich weiß noch einen „Hauptjob“ in dem du nicht mit Shorts und Badelatschen daherkommst und hast mit dem Paddling sozusagen das Glück, dein Hobby zum Nebenjob zu machen – richtig? 😉

Glenn: Ja genau, ich habe mich vor 18 Jahren als Foto- und Datendienstleister für Autohäuser selbständig gemacht und betreue über die Frankfurter Grenzen hinaus verschiedene große und namhafte Autohändler. Deshalb sieht man mich auch oft mit der Kamera vor hübschen Autos stehen. 😉 Das mit dem „optisch gesehen“ übergehe ich jetzt mal. 😊 😊

Dani: Haha sorry für die falsche das Klischeedenken – ich wollte damit sagen, das man dir das Surfer-Liebhaber-Gen direkt ansieht – und das natürlich nur im positiven Sinn 😉

Das Stand Up Paddling liegt seit den letzten 2-3 Jahren voll im Trend, aber du machst das bestimmt schon einige Zeit länger – wann hast du denn das erste Mal auf dem Board gestanden?

Glenn: In meiner Jugendzeit bin ich öfters zum Wellenreiten gefahren, daher war das mit „auf dem Board stehen“ schon recht früh. Doch das Paddel fehlte immer! 😊 Vor jetzt genau 5 Jahren war ich am Wörthersee und da gab es einen Surf-Shop der SUP-Boards im Strandbad Klagenfurt verliehen hat und da war es um mich geschehen. Ich brauchte noch nicht einmal eine Welle und auch keinen Wind, sondern einfach nur Wasser, um den Surfsport zu leben. 😊 Somit war klar, man kann auch hier in Aschaffenburg den Surfer Lifestyle genießen und sich austoben. 

Dani: Die Idee das Paddling nach Aschaffenburg zu bringen war definitiv ein super Urlaubsmitbringsel! ;-D

Vor kurzem war ich auf dem Main in Frankfurt Paddeln…da gab es schon hin u wieder kleine Wellen durch den Schiffsverkehr, die mich ganz schön aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Ich kann mir vorstellen, dass das Paddling bei richtigem Wellengang auf dem Meer schwierig wird…Surfst du auch? 

Glenn: Wellenreiten tue ich seit meiner Jugend nicht mehr. Erst durch das SUPen befasse ich mich jetzt wieder intensiver mit dem Surfen. War dann vor zwei Jahren das erste Mal wieder in Australien zum Surfen und wird auch bald wiederholt. 😉Um auf den Wellengang auf dem Meer zu kommen, da ist mir besonders wichtig, dass dies mit Respekt zu sehen ist! Genau aufgrund des Hypes und das relativ leicht zu erlernenden SUPen´s sieht man natürlich überall die Leute stehend auf dem Meer. Doch viele überschätzen sich und unterschätzen die Gesetze des Meeres, deshalb geht auch keiner aus meinem Kurs, dem ich es ans Herz lege, nochmal einen Crash-Kurs an dem jeweiligen Hotspot zu machen, um zu lernen wie es auch Spaß machen kann, ohne viel Wasser zu schlucken, abzutreiben oder sich zu verletzen. Das kann man einfach nicht mit den „kleinen Wellen“ an einem See oder Fluss vergleichen. Viele kommen auch genau aus dem Grund zu mir in den Kurs, die versuchten, sich das SUPen auf den großen Meeren selbst zu erlernen. Das Paddel verkehrt herum einstechen und mit Boards SUPen, die aussehen wie Bananen, aber das ist ein ganz anderes Thema, musste ich nur gerade mal loswerden. 😉 😊 Doch alle haben die Erkenntnis gewonnen, ohne Basics, SUPsurft sich das so einfach nicht! 😊😊 

Dani: Da gebe ich dir Recht – das Element Wasser und die damit verbundenen Gefahren  sollte man nie überschätzen. Eine angemessene Portion Respekt sollte jeder unbedingt mitbringen.

Bist du denn eine richtige Wasserratte oder kann man dich auch für Sportarten „an Land“ begeistern? 

Glenn: Ehrlich gesagt, ich komme aus einer Sportlerfamilie, die es lieber an Land mögen und mir den Wassersport nicht so mitgegeben haben. Bevor ich zum Stand Up Paddling gekommen bin, hat mich der Laufsport inspiriert und das Snowboarden. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich schon sehr viel Sport an Land betreibe sowie betrieben habe und das aber auch schon immer mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. 😉

Dani: Unseren Kurs bei dir vor 2 Jahren haben wir übers Internet gebucht.
https://www.wsrm-academy.de/stand-up-paddle/kurse/hanau/  

Kann ich mir auch direkt bei dir am See ein Board leihen, wenn ich zum Schwimmen dort bin und spontan entschließe zu Paddeln?

Glenn: Ja klar, dies ist jedoch rein zum Schnuppern und mal ausprobieren. Da bekommt man gezeigt, wie das Paddel richtig herum gehalten wird, dass man nicht mit der Finne voraus paddelt und los geht’s. 😊

Für ehemalige Kursteilnehmer und Stammkunden gibt es separate Reservierungen, die gehen vor und es wird preislich etwas rabattiert. 😉

 Dani: Das ist ein Wort 😉

Wenn du nicht am Kahler See bist, kann man über den Windsurf Verein Rhein Main (neben den Kursen auch Touren auf dem Main mit dir buchen. Zb. nach Seligenstadt oder Miltenberg.
Kann denn da jeder mitmachen, oder sollte man etwas Erfahrung mitbringen und erst einmal mit einem Kurs auf dem See beginnen? Am Main ist ja ein reger Schiffsverkehr, der die eine oder andere Welle auslöst. 😉 

Glenn: Das mit den Touren hat sich in den letzten Jahren eher so entwickelt, das wir eine kleine SUP-Community geworden sind und uns 1 x im Monat zu einer Tour verabreden. Ich plane meist eine Route mit verschiedenen Kilometern, so dass jeder mal bei einer mitpaddeln kann und daran wächst. Denn unsere größte Tour ist auf dem Rhein, mit knapp 100km. 😉 Es ist jeder willkommen, jedoch sollte er schon ein bisschen mehr als eins, zwei male gepaddelt sein. Wir sind immer chillig unterwegs.

Von den gebuchten Touren sind wir abgekommen, da es zu viele Anfänger waren, also diejenigen die noch nie gepaddelt sind, die sich angemeldet haben und das macht dann allen keinen Spaß.

 Dani: Wow 100km….wahnsinn! Bisher habe ich es zeitlich leider nicht zu einer der Touren geschafft, aber auch das steht noch ganz oben auf meiner Sommerliste.

Hast du schon einmal selbst das Yoga auf dem Board ausprobiert?

Glenn: Ja, habe ich nun endlich auch mal gemacht. Ich wurde aber nicht gezwungen 😉😊 War sehr nett und die, die Yoga mögen, ein Muss! www.annyma-yoga.com und www.yoga-freiraum-alzenau.de 

Dani: Witzig das du das betonst, nicht gezwungen worden zu sein, haha J Aber es ist ja auch wirklich gar nicht so einfach das Gleichgewicht des Boards auf dem Wasser zu halten – da landet man schneller im See als man Piep sagen kann ;-D

Dani: Wird es in dieser Saison auch wieder ein SUP Rennen geben?

Glenn: Ja, das mit dem SUP Rennen…das spukt mir immer wieder im Kopf. Doch bindet uns alle die Saison immer so ein, dass wir für die ganze Orga keine Zeit finden, die man definitiv dafür braucht, plötzlich ist Oktober und alle frieren schon! 😊 😊 Wo ich jedoch immer dabei bin, ist das SUP-Monster-Race in Hanau an Halloween, da sind interessierte und Teilnehmer auch immer willkommen! www.skg-hanau.de  

Dani: Stimmt – es kommt der Tag das ist schwupps auf einmal der Sommer weg und man möchte  nicht mehr ins Wasser. Das mit dem Monster-Race ist ja eine coole Idee – das klingt nach einem besonderen Spektakel! Das werde ich mir doch direkt mal vormerken!

So lieber Glenn – jetzt wäre noch Platz, wenn du noch etwas in eigener Sache loswerden oder erzählen möchtest 🙂

Glenn: Ich wünsche nun allen noch eine schöne Sommer-Saison, egal was Ihr macht, genießt die Zeit und bleibt schön locker!

Jeder, der am SUPen Interesse, Fragen oder Ideen hat oder vielleicht eine Aktion sowie Event plant, meldet Euch! Bin für jede Schandtat zu haben!

Ihr findet mich bis Ende September jedes Wochenende am SUP-Camp Kahler See und wer Yogaverliebt ist kommt uns auch am Honisch-Beach / Niedernberg besuchen.

Vielen Dank für das Interview, hat doch Spaß gemacht 😉 Cu Glenn

Dani: Ich danke dir Glenn, ich hoffe wir sehen uns ganz bald mal wieder!

Hier noch ein paar Links unter denen ihr Infos über das Paddling von u. mit Glenn findet.

Außerdem noch gaaaanz viele Bilder von Glenns Touren und auch ein paar Schnappschüsse von meinem letzten Paddling-Trip zum Junggesellinnenabschied meiner kleinen Schwester. Viel Spaß beim Anklicken 🙂

>>> Facebook: Sup-CampKahlerSee und SUP-HonischBeach
#supcampkahlersee
# suphonischbeach

Ich wünsche euch eine tolle weitere Sommerwoche – vielleicht seid ihr ja jetzt inspiriert und besucht Glenn direkt mal am „Kahler See“ oder probiert das Yoga am „Honisch Beach“ aus! Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß dabei!

Eure Dani 🙂

Bild paddling
Sieht das nicht toll aus? ❤ Danke, liebe Unbekannte, für die Verfügungstellung dieses besonderen SUP-Fotos! 

 

 

 

 

 

 

 

 

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