Blogparade: Morgenrituale

Seit einigen Wochen beschäftigt mich das Thema „Morgenrituale“. Ich habe einen ziemlich interessanten Artikel dazu geschickt bekommen und war fest entschlossen, dazu schon bald einen Bericht zu schreiben.

Ich habe zuerst einmal damit begonnen, alle Rituale die mir so in den Sinn kommen aufzuschreiben. Welche, die ich mir vorstellen könnte, umsetzen zu können und welche, die man kennt, aber man gleich sagt: Nee, das ist nix für mich.

In den darauffolgenden Tagen begann ich meine „Morgenroutine“ zu durchleuchten und habe mir dann in den Kaffeepausen immer mal wieder unterschiedliche Arbeitskolleginnen u. Kollegen geschnappt und zu Ihren morgendlichen Gewohnheiten befragt.

Was mir direkt aufgefallen ist: zumindest was die Arbeitswoche angeht sind meine Kollegen allesamt so gestrickt, dass sie die Zeit zwischen dem Aufstehen und Hausverlassen relativ kurz gestalten. Da wird beispielsweise abends schon das Mittagessen oder die Frühstücksbox zurecht gemacht, was dann nur noch vom Kühlschrank in die Tasche wandert oder die Klamotten zurechtgelegt – hauptsächlich mit dem Hintergrund, dafür länger im Bett liegen bleiben zu können.
Das sind dann auch meist die Abend-Duscher. Und diejenigen, denen es überhaupt nicht in den Sinn kommen würde, morgens schon Sport in irgendeiner Form zu betreiben.

Da das alles unterscheidet mich stark von meiner ideal Vorstellung einer Morgenroutine oder eines Morgenrituals.
Ich schäle (manchmal auch quäle) mich relativ früh aus dem Bett, nachdem ich meinen Wecker durchschnittlich 10min weitergestellt habe und gehe zu aller erst OHNE UMWEGE zur Senseo Kaffee-Maschine. Dann mit dem Kaffee in der Hand und schlurfenden Schritten ins Badezimmer und unter die Dusche. Ohne Kaffee wohlgemerkt….obwohl…der Gedanke gefällt mir….nein… Aber ich gehöre zur Gattung der Morgenduscher. Ganz ehrlich – an Tagen an denen in nicht wenigstens kurz das Gesicht unter das herrlich warme Wasser gehalten habe, werde ich nicht wach.

So und das war es dann leider schon mit den Parallelen meiner Morgende – ab jetzt wird mal mehr, mal weniger getrödelt, die Statistik von StayFitHaveFun gecheckt, WhatsApp gestartet u. abgedatet ob man „über Nacht viell. etwas verpasst hat“ 😉
Wenn es der Kühlschrank her gibt, werden auch mal tolle Pausenbrote gemacht, Smoothies gemixt und gefreut, das man so gesund lebt…und dann wieder erfolgt die Ernüchterung „OMG – Der Kühlschrank ist LEER!“ und die Einkehr beim Bäcker muss noch in die Fahrt zur Arbeit mit eingeplant werden. Also findet das Frühstück erst im
Büro statt – auch irgendwo eine Art Ritual – naja – 9Uhr kann man noch zum „Morgen“ zählen, auch wenn man schon 2 Stunden bei der Arbeit sitzt, oder? 😉
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Sport am Morgen? Fehlanzeige! Maximal ein ausgedehntes Strecken beim Gähnen – oder doch – 1x habe ich Yoga gemacht in den letzten beiden Wochen! War auch toll und hat mich entspannt und gar nicht müde gemacht wie erst vermutet..aber wie heißt es so schön – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und dabei bin ich eig. jemand, der bei dem Vorschlag Frühsport zu betreiben nicht gleich davon läuft. Vielleicht liegt es auch daran, dass es morgens noch zu dunkel ist.  Ich bin sicher, wenn es soweit ist, das man vom Vogelgezwitscher wach wird, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Aber jetzt ist mein Schweinehund einfach viel zu stark und ich komme nur schwer gegen ihn an.

Ich habe gelesen, dass es mindestens 3 Wochen braucht, bis man ein „Ritual“ verinnerlicht hat. Das ist eigentlich keine lange Zeit, aber versucht es mal und ihr werdet merken, das der Mensch wirklich ein Gewohnheitstier ist und es richtig schwer ist, sich etwas anzugewöhnen, was man nicht automatisch macht.

Hier ein Auszug aus meinem kleinen Büchlein meiner neuen Klangschale zum Thema Rituale:

 

Es gibt viele berühmte Beispiele von erfolgreichen Menschen, die allesamt bestimmte Rituale morgens ausüben. Schon alleine deshalb geht man davon aus, das das irgendwie zusammen hängen könnte. Gewohnheit/Routine = Erfolg.

Das Thema Morgenrituale ist total spannend, aber auch wahnsinnig  umfangreich und ich könnte darüber noch Seitenlang schreiben. Da ich aber niemanden mit ellenlangen Texten langweilen möchte, habe ich mich entschieden, eine Blogparade zu diesem Thema zu starten. Ich würde liebend gerne meinen Morgen aktiver gestalten und vielleicht nutze ich auch künftig das Ritual, meine neue, wunderschöne Klangschale aus Tibet klingen zu lassen, die mir mein Papa aus dem Urlaub mitgebracht hat 🙂

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Und um meine Liste an Ideen noch etwas zu erweitern und mich inspirieren zu lassen freue ich mich über viele gute Ideen anderer Blogger und Leser.

Wenn ihr euch beteiligen wollt, dann schreibt mir bitte bis 15.März:
Hast du ein besonderes, oder eine Idee für DAS ultimative Morgenritual?
Hast du dir das an“trainiert“ oder machst du das intuitiv schon immer so?

Gibt es Tipps für jemanden wie mich, wie man sich einfach ein Morgenritual angewöhnen kann?

Teilnahmebedingungen: 

  1. Schreibe einen Beitrag zur genannten Blogparade
  2. Verlinke die Blogparade „Morgenrituale“  in deinem Artikel
  3. Hinterlasse im Kommentarfeld meines Beitrags den Link zu deinem Beitrag u ein kurzes Statement

Ich bin schon total gespannt über eure Berichte!
Danke euch schon einmal dafür!

Eure Daniela

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18 Antworten auf „Blogparade: Morgenrituale

    1. Das habe ich mir leider auch angewöhnt – aber so wirklich wacher kommt man auch nicht aus den Federn, deswegen ist es mein Ziel, das wieder abzuschaffen. Vielleicht gelingt es ja, wenn es morgens wieder heller ist 🙂

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      1. Das mit der Snooze-Taste, das kennen wir doch alle. Ich bin so froh, dass ich mir das mittlerweile abgewöhnt habe! Der Gedanke dahinter: Wenn ich eh jeden Tag 10 Minuten länger im Bett bleibe, dann kann ich auch einfach gleich den Wecker 10 Minuten später stellen und die Zeit noch richtigen Schlaf genießen. Ich hab mal einen Artikel diesbezüglich geschrieben, vielleicht hilft euch ja Tipp 1: https://www.dasblaueimhimmel.de/fruhaufsteher-werden/
        Viele liebe Grüße,
        Lisa

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  1. Tolle Idee! Spannendes Thema!

    Kann dazu vor allem dieses Video von Christian Bischoff empfehlen:

    Leider passt das Thema nicht zu meinem Reiseblog, daher nur ein Kommentar hier:
    Früher, als Studentin, hab ich relativ oft (mehrmals pro Woche) morgens Sport gemacht. Das war super! Seitdem ich Vollzeit arbeiten gehe, gehe ich allerdings abends und/oder am Wochenende (dann aber wieder in der Früh) sporteln.
    Was mir ganz wichtig ist am Morgen: mein Frühstück. Ich gehe nie aus dem Haus ohne gefrühstückt zu haben. Das Frühstück ist für mich wirklich essentiell. Dabei checke ich auch meistens alle sozialen Kanäle, meinen Blog und lese online die Nachrichten. Manchmal kommentiere ich auch bei anderen, so wie jetzt gerade. 😉
    Dann geht’s ab ins Bad, wo ich relativ wenig Zeit verbringe (weniger als mein Mann). Etwa 45-60 Minuten nach dem Aufstehen verlasse ich das Haus. 🙂

    Liebe Grüße
    Julie

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    1. Hallo Julie, vielen Dank für deinen netten Kommentar! Dann lässt du dir morgens auf alle Fälle auch Zeit – damit fühle ich mich auch eig. am Wohlsten. Aufstehen und ein paar Minuten später das Haus zu verlassen, wäre für mich auch gar nicht denkbar. Ich würde vermutlich auch die Hälfte Zuhause vergessen 😉 Liebe Grüße, Daniela

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      1. Ja, genau. Stress in der Früh mag ich gar nicht; kenne aber einige Leute, u.a. auch bei mir im Büro, die das anders handhaben.
        Haha. Ja. Unter Druck und Stress vergesse ich auch leicht was.
        Mein Mann meditiert übrigens jeden Morgen und schwört auf diese Morgenroutine. 😉 Außerdem bügelt er jeden Morgen sein Hemd (auch das soll meditativ wirken). 🙂
        Wirklich spannend, das Thema.
        Liebe Grüße
        Julie

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      2. Super – ein Mann der bügelt und es noch entspannend findet – perfekt!! 😀 Aber wenn ich so darüber nachdenke – räume ich morgens auch tatsächlich hier und da auf, mache grob Ordnung, das es nach der Arbeit wieder einladend aussieht und das ist auch eine Art wachzuwerden, seine Gedanken so langsam auf den Tag vorzubereiten….Hm….danke dir für diesen Post! 🙂 Liebe Grüße Daniela

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    1. Liebe Marie, danke DIR für den tollen Artikel zu meinem Thema Morgenrituale! Ich bin wirklich begeistert und habe auch ein paar Mal laut gelacht! Dein Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut! Deinen Rat, mit einem kleinen Ritual zu beginnen, und wenn es das bewusste Nachdenken über den Tag ist – möchte ich auf jeden Fall beherzigen! Irgendwie nimmt man sich doch unbewusst oft zu viel vor und ist dann enttäuscht, wenn es nicht klappt. Ich wünsche dir eine tolle Restwoche! Liebe Grüße und danke das du meinen Blog mit deinem Artikel bereichert hast! Daniela

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  2. Liebe Daniela,
    ich kenne das soo gut: Aus dem Bett direkt zur Kaffeemaschine und sonst gar nichts. 😉
    Mittlerweile habe ich tatsächlich ein für mich passendes, sehr kurzes Morgenritual – auch weil ich als Coach eigentlich ja weiß, wie wichtig das ist.

    Hier mein Beitrag zu deiner Blogparade:
    Einmal Morgenmuffel bitte – Wie ich die Magie der Morgenrituale entdeckte
    http://mariegraeff.de/2018/02/26/einmal-morgenmuffel-bitte-wie-ich-die-magie-der-morgenrituale-entdeckte/

    Liebe Grüße und danke für das schöne Thema,
    Marie

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    1. Danke Sebastian, für deinen wirklich tollen und ausführlichen Beitrag samt Video zu meiner Blogparade! 🙂 Hat mich sehr gefreut, ich (und auch bestimmt weitere Leser) werde auch ganz sicher hier etwas Nützliches für meine künftige Morgenroutine herauspicken und bin sicher. Liebe Grüße, Daniela

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    1. Liebe Kathrin, danke dir für deinen Beitrag zu den Morgenritualen! Ich hatte auch lange 2-4 Meerschweinchen, die morgens natürlich ihr Frühstück einforderten – das ich damit ein Ritual (bzw mehrmals täglich) hatte, war mir gar nicht bewusst 😃 aber auch sonst bist du ja morgens schon echt aktiv. Leider hat nicht jeder den Luxus so spät anzufangen zu arbeiten aber dann muss man eben ein bisschen früher aufstehen 😉 liebe Grüße, Daniela

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