Olympia früher und heute

Die Olympischen Spiele haben begonnen! Da das Spektakel bis 25.Februar geht, weiß ich schon, was die Kantinengespräche in den nächsten Wochen ausfüllt. Ich liebe ja Sport und der eine oder andere Wettbewerb bei den Winterspielen interessiert mich auch – z.b. Eishockey oder Eiskunstlauf…

Nicht falsch verstehen – ich habe einen rießen Respekt vor den Sportlern, das steht völlig außer Frage. Bei Olympia dabei zu sein, ist eine Ehre und nicht jeder hat die Chance, das ihm dieser Traum im Leben erfüllt wird. Nicht umsonst heißt es „Dabei sein ist Alles!“
Nur für mich persönlich ist so ziemlich alles auf Skiern nicht so mein Ding. Ich habe selbst nur 1 x für 3 Tage aus Skiern gestanden – während der Abschlussfahrt in der 9. Klasse. Okay, und „gestanden“ ist auch glatt übertrieben. Die meiste Zeit habe ich im Schnee gelegen. Aber gut – man muss ja nicht alles können und mögen. Mich sprechen die Wettkämpfe der Sommerspiele einfach mehr an, da sie in meinen Augen irgendwie vielfältiger sind. Ich fiebere dann wieder 2020 bei den Olympischen SOMMERspielen mit 🙂

Jetzt in Südkorea ist Deutschland sehr gut aufgestellt, die Zeitverschiebung und die Entfernung machen es allerdings für die Fans schwer dabei zu sein, aber ich bin sicher, der Medaillenregen wird nicht lange auf sich warten lassen und einige gab es ja sogar schon!

Während ich also den Biathlon verfolge (verpassen möchte man ja trotzdem nichts) schweifen meine Gedanken ab….was gab es wohl früher für Wettbewerbe? Gab es Ungewöhnliches, Kurioses…MERKWÜRDIGES? Gleich mal das World Wide Web danach absuchen und natürlich bin ich fündig geworden.

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Ich habe einmal ein paar Fakten rund das Thema Olympia herausgepickt, die ich besonders interessant fand:

  • Zwar fanden die ersten modernen Olympischen Spiele 1896 in Griechenland statt – allerdings damals noch in reiner Männerrunde! Frauen durften aber erst 1900 daran teilnehmen.
  • Die Olympischen Spiele in London 2012 waren die Ersten, bei der aus allen teilnehmenden Ländern auch weibliche Athleten entsandt wurden.
  • Mit einer Dauer von 5 bis 6 Monaten (!) dauerten die Olympischen Spiele auch um 19Hundert noch etwas“ länger
  • 1936 in Berlin ging das Stabhochspringen zweier Japaner mit einem identischen Punktestand für den 2. Platz aus. Sie hätten noch einmal gegeneinander antreten können, aber stattdessen „schnitten“ sie die silberne u bronzene Medaille in 2 Hälften und haben die unterschiedlichen Hälften wieder zusammengeschmolzen, so dass jeder der beiden eine halbe Silber- und eine halbe Bronzemedaille hatte.

Hättet ihrs gewusst?

Wie schon angedeutet, habe ich auch allerlei kuriose Olympische Disziplinen gefunden.
Hättet ihr z.B. geglaubt, das Sackhüpfen (1904), Taubenschießen (auf ECHTE Tauben! 1900), Spazierstockfechten (1924) Bestandteil der Olympischen Spiele waren? Und sogar mit Kunst konnte sich einmal den Titel „Olympiasieger“ holen: und zwar von 1912 bis 1948 mit Malerei, Musik, Architektur und Literatur.
Lustig finde ich auch die Vorstellung an den Wettkampf: Hindernis-Schwimmen!
Hier mussten die Sportler 1900 in Paris 200m Kraulen und dann über die Hindernisse in Form von Booten klettern.

VERRÜCKT 🙂

Wobei, die Disziplin die ich am absurdesten finde ist: EINZEL-SYNCHRONSCHWIMMEN
Ja, so habe ich auch geschaut. Gab es tatsächlich. Äh wie…? Man stellt sich automatisch vor, das unter der Synchronität, die zwischen den Team-Mitgliedern gemeint ist. In diesem Fall ist das „Team“ der EINZELNE Mensch im Wasser + die MUSIK. Also ähnlich wie beim Tanzen an Land zählt eben hier, das die Bewegungen im Wasser so exakt wie möglich zur Musik passen. Ich muss zugeben, dann klingt es schon gar nicht  mehr sooo schwachsinnig – aber ich mag trotzdem die „klassische“ Variante aus mehreren Personen lieber 😀
Jedenfalls war diese etwas widersprüchliche Disziplin von 1984 bis 1992 Olympisch, bevor sie zum Teamwettbewerb wurde.

Wieder was gelernt 🙂

Wenn ich eine Wunsch-Disziplin für Olympia frei hätte, dann würde meine Wahl auf jeden Fall auf „Jumping-Fitness“ fallen! Einmal als Team-Wettkampf, in dem die Synchronität der Hüpfenden Sportler zählt und auch als Solo-Wettkampf, in dem es auf die Originalität, den Schwierigkeitsgrad und die Ausführung der einzelnen Elemente ankommt 🙂

Vielleicht eine Anregung für die Olympischen Sommerspiele 2020!? Ich wäre DABEI!

 

 

 

 

 

 

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