Blogparade: Morgenrituale

Seit einigen Wochen beschäftigt mich das Thema „Morgenrituale“. Ich habe einen ziemlich interessanten Artikel dazu geschickt bekommen und war fest entschlossen, dazu schon bald einen Bericht zu schreiben.

Ich habe zuerst einmal damit begonnen, alle Rituale die mir so in den Sinn kommen aufzuschreiben. Welche, die ich mir vorstellen könnte, umsetzen zu können und welche, die man kennt, aber man gleich sagt: Nee, das ist nix für mich.

In den darauffolgenden Tagen begann ich meine „Morgenroutine“ zu durchleuchten und habe mir dann in den Kaffeepausen immer mal wieder unterschiedliche Arbeitskolleginnen u. Kollegen geschnappt und zu Ihren morgendlichen Gewohnheiten befragt.

Was mir direkt aufgefallen ist: zumindest was die Arbeitswoche angeht sind meine Kollegen allesamt so gestrickt, dass sie die Zeit zwischen dem Aufstehen und Hausverlassen relativ kurz gestalten. Da wird beispielsweise abends schon das Mittagessen oder die Frühstücksbox zurecht gemacht, was dann nur noch vom Kühlschrank in die Tasche wandert oder die Klamotten zurechtgelegt – hauptsächlich mit dem Hintergrund, dafür länger im Bett liegen bleiben zu können.
Das sind dann auch meist die Abend-Duscher. Und diejenigen, denen es überhaupt nicht in den Sinn kommen würde, morgens schon Sport in irgendeiner Form zu betreiben.

Da das alles unterscheidet mich stark von meiner ideal Vorstellung einer Morgenroutine oder eines Morgenrituals.
Ich schäle (manchmal auch quäle) mich relativ früh aus dem Bett, nachdem ich meinen Wecker durchschnittlich 10min weitergestellt habe und gehe zu aller erst OHNE UMWEGE zur Senseo Kaffee-Maschine. Dann mit dem Kaffee in der Hand und schlurfenden Schritten ins Badezimmer und unter die Dusche. Ohne Kaffee wohlgemerkt….obwohl…der Gedanke gefällt mir….nein… Aber ich gehöre zur Gattung der Morgenduscher. Ganz ehrlich – an Tagen an denen in nicht wenigstens kurz das Gesicht unter das herrlich warme Wasser gehalten habe, werde ich nicht wach.

So und das war es dann leider schon mit den Parallelen meiner Morgende – ab jetzt wird mal mehr, mal weniger getrödelt, die Statistik von StayFitHaveFun gecheckt, WhatsApp gestartet u. abgedatet ob man „über Nacht viell. etwas verpasst hat“ 😉
Wenn es der Kühlschrank her gibt, werden auch mal tolle Pausenbrote gemacht, Smoothies gemixt und gefreut, das man so gesund lebt…und dann wieder erfolgt die Ernüchterung „OMG – Der Kühlschrank ist LEER!“ und die Einkehr beim Bäcker muss noch in die Fahrt zur Arbeit mit eingeplant werden. Also findet das Frühstück erst im
Büro statt – auch irgendwo eine Art Ritual – naja – 9Uhr kann man noch zum „Morgen“ zählen, auch wenn man schon 2 Stunden bei der Arbeit sitzt, oder? 😉
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Sport am Morgen? Fehlanzeige! Maximal ein ausgedehntes Strecken beim Gähnen – oder doch – 1x habe ich Yoga gemacht in den letzten beiden Wochen! War auch toll und hat mich entspannt und gar nicht müde gemacht wie erst vermutet..aber wie heißt es so schön – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und dabei bin ich eig. jemand, der bei dem Vorschlag Frühsport zu betreiben nicht gleich davon läuft. Vielleicht liegt es auch daran, dass es morgens noch zu dunkel ist.  Ich bin sicher, wenn es soweit ist, das man vom Vogelgezwitscher wach wird, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Aber jetzt ist mein Schweinehund einfach viel zu stark und ich komme nur schwer gegen ihn an.

Ich habe gelesen, dass es mindestens 3 Wochen braucht, bis man ein „Ritual“ verinnerlicht hat. Das ist eigentlich keine lange Zeit, aber versucht es mal und ihr werdet merken, das der Mensch wirklich ein Gewohnheitstier ist und es richtig schwer ist, sich etwas anzugewöhnen, was man nicht automatisch macht.

Hier ein Auszug aus meinem kleinen Büchlein meiner neuen Klangschale zum Thema Rituale:

 

Es gibt viele berühmte Beispiele von erfolgreichen Menschen, die allesamt bestimmte Rituale morgens ausüben. Schon alleine deshalb geht man davon aus, das das irgendwie zusammen hängen könnte. Gewohnheit/Routine = Erfolg.

Das Thema Morgenrituale ist total spannend, aber auch wahnsinnig  umfangreich und ich könnte darüber noch Seitenlang schreiben. Da ich aber niemanden mit ellenlangen Texten langweilen möchte, habe ich mich entschieden, eine Blogparade zu diesem Thema zu starten. Ich würde liebend gerne meinen Morgen aktiver gestalten und vielleicht nutze ich auch künftig das Ritual, meine neue, wunderschöne Klangschale aus Tibet klingen zu lassen, die mir mein Papa aus dem Urlaub mitgebracht hat 🙂

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Und um meine Liste an Ideen noch etwas zu erweitern und mich inspirieren zu lassen freue ich mich über viele gute Ideen anderer Blogger und Leser.

Wenn ihr euch beteiligen wollt, dann schreibt mir bitte bis 15.März:
Hast du ein besonderes, oder eine Idee für DAS ultimative Morgenritual?
Hast du dir das an“trainiert“ oder machst du das intuitiv schon immer so?

Gibt es Tipps für jemanden wie mich, wie man sich einfach ein Morgenritual angewöhnen kann?

Teilnahmebedingungen: 

  1. Schreibe einen Beitrag zur genannten Blogparade
  2. Verlinke die Blogparade „Morgenrituale“  in deinem Artikel
  3. Hinterlasse im Kommentarfeld meines Beitrags den Link zu deinem Beitrag u ein kurzes Statement

Ich bin schon total gespannt über eure Berichte!
Danke euch schon einmal dafür!

Eure Daniela

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Olympia früher und heute

Die Olympischen Spiele haben begonnen! Da das Spektakel bis 25.Februar geht, weiß ich schon, was die Kantinengespräche in den nächsten Wochen ausfüllt. Ich liebe ja Sport und der eine oder andere Wettbewerb bei den Winterspielen interessiert mich auch – z.b. Eishockey oder Eiskunstlauf…

Nicht falsch verstehen – ich habe einen rießen Respekt vor den Sportlern, das steht völlig außer Frage. Bei Olympia dabei zu sein, ist eine Ehre und nicht jeder hat die Chance, das ihm dieser Traum im Leben erfüllt wird. Nicht umsonst heißt es „Dabei sein ist Alles!“
Nur für mich persönlich ist so ziemlich alles auf Skiern nicht so mein Ding. Ich habe selbst nur 1 x für 3 Tage aus Skiern gestanden – während der Abschlussfahrt in der 9. Klasse. Okay, und „gestanden“ ist auch glatt übertrieben. Die meiste Zeit habe ich im Schnee gelegen. Aber gut – man muss ja nicht alles können und mögen. Mich sprechen die Wettkämpfe der Sommerspiele einfach mehr an, da sie in meinen Augen irgendwie vielfältiger sind. Ich fiebere dann wieder 2020 bei den Olympischen SOMMERspielen mit 🙂

Jetzt in Südkorea ist Deutschland sehr gut aufgestellt, die Zeitverschiebung und die Entfernung machen es allerdings für die Fans schwer dabei zu sein, aber ich bin sicher, der Medaillenregen wird nicht lange auf sich warten lassen und einige gab es ja sogar schon!

Während ich also den Biathlon verfolge (verpassen möchte man ja trotzdem nichts) schweifen meine Gedanken ab….was gab es wohl früher für Wettbewerbe? Gab es Ungewöhnliches, Kurioses…MERKWÜRDIGES? Gleich mal das World Wide Web danach absuchen und natürlich bin ich fündig geworden.

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Ich habe einmal ein paar Fakten rund das Thema Olympia herausgepickt, die ich besonders interessant fand:

  • Zwar fanden die ersten modernen Olympischen Spiele 1896 in Griechenland statt – allerdings damals noch in reiner Männerrunde! Frauen durften aber erst 1900 daran teilnehmen.
  • Die Olympischen Spiele in London 2012 waren die Ersten, bei der aus allen teilnehmenden Ländern auch weibliche Athleten entsandt wurden.
  • Mit einer Dauer von 5 bis 6 Monaten (!) dauerten die Olympischen Spiele auch um 19Hundert noch etwas“ länger
  • 1936 in Berlin ging das Stabhochspringen zweier Japaner mit einem identischen Punktestand für den 2. Platz aus. Sie hätten noch einmal gegeneinander antreten können, aber stattdessen „schnitten“ sie die silberne u bronzene Medaille in 2 Hälften und haben die unterschiedlichen Hälften wieder zusammengeschmolzen, so dass jeder der beiden eine halbe Silber- und eine halbe Bronzemedaille hatte.

Hättet ihrs gewusst?

Wie schon angedeutet, habe ich auch allerlei kuriose Olympische Disziplinen gefunden.
Hättet ihr z.B. geglaubt, das Sackhüpfen (1904), Taubenschießen (auf ECHTE Tauben! 1900), Spazierstockfechten (1924) Bestandteil der Olympischen Spiele waren? Und sogar mit Kunst konnte sich einmal den Titel „Olympiasieger“ holen: und zwar von 1912 bis 1948 mit Malerei, Musik, Architektur und Literatur.
Lustig finde ich auch die Vorstellung an den Wettkampf: Hindernis-Schwimmen!
Hier mussten die Sportler 1900 in Paris 200m Kraulen und dann über die Hindernisse in Form von Booten klettern.

VERRÜCKT 🙂

Wobei, die Disziplin die ich am absurdesten finde ist: EINZEL-SYNCHRONSCHWIMMEN
Ja, so habe ich auch geschaut. Gab es tatsächlich. Äh wie…? Man stellt sich automatisch vor, das unter der Synchronität, die zwischen den Team-Mitgliedern gemeint ist. In diesem Fall ist das „Team“ der EINZELNE Mensch im Wasser + die MUSIK. Also ähnlich wie beim Tanzen an Land zählt eben hier, das die Bewegungen im Wasser so exakt wie möglich zur Musik passen. Ich muss zugeben, dann klingt es schon gar nicht  mehr sooo schwachsinnig – aber ich mag trotzdem die „klassische“ Variante aus mehreren Personen lieber 😀
Jedenfalls war diese etwas widersprüchliche Disziplin von 1984 bis 1992 Olympisch, bevor sie zum Teamwettbewerb wurde.

Wieder was gelernt 🙂

Wenn ich eine Wunsch-Disziplin für Olympia frei hätte, dann würde meine Wahl auf jeden Fall auf „Jumping-Fitness“ fallen! Einmal als Team-Wettkampf, in dem die Synchronität der Hüpfenden Sportler zählt und auch als Solo-Wettkampf, in dem es auf die Originalität, den Schwierigkeitsgrad und die Ausführung der einzelnen Elemente ankommt 🙂

Vielleicht eine Anregung für die Olympischen Sommerspiele 2020!? Ich wäre DABEI!

 

 

 

 

 

 

Crazy Sports: Kassen Fighting im Supermarkt – oder auch „Der Kampf mit der Verkäuferin am Kassenband“

Keine Zeit für Sport, weil der Haushalt ruft oder du Lebensmitteleinkäufe erledigen musst? Das muss nicht sein! Du kannst nämlich BEIDES  haben! Ich habe – mal wieder –die Erfahrung gemacht, wie man beim ganz normalen, harmlosen Wocheneinkauf mächtig ins Schwitzen gerät.

Neeeein, nicht wegen der Schlepperei der Waren, weil man sich denkt – Einen Wagen? Brauche ich nicht….sind ja nur 3 Sachen…die am Ende dann doch 12 werden und einem permanent irgendwas herunterfällt. Nein nein ich rede von dem FIGHT zwischen der Supermarkt-Verkäuferin, mir und dem Beförderungsband! Ich muss kurz Luft holen…Es ist für mich einfach immer der blanke Horror, wenn ich weiß nach einem freundlichen „HALLO“ geht es los …ZACK ZACK ZACK ZACK – als hätte die Verkäuferin 8 Arme schiebt sie die Lebensmittel in einem Tempo über das Scan-Feld und ich mit meinen „nur“ 2 Armen komme einfach nicht hinterher.

Gerade habe ich mir noch beim Auflegen der Sachen überlegt, was zuerst in den Wagen soll und was zuletzt, damit z.B. meine Äpfel als Ganze und nicht als Smoothie Zuhause ankommen. Das ist den Verkäuferinnen aber scheiss-egal, es wird rücksichtslos einfach immer weitergeschoben! Ok ich weiß, sie können nichts dafür und müssen Kundenzahlen abliefern. Aber ganz ehrlich, warum mutet man das seinen Mitarbeitern und Kunden zu?? So etwas erlebt man nur in Discountern. Probiert es mal aus  und macht den Großeinkauf in einer Kette wie z.B. Edeka. Dort zahlt man mehr, ja, aber an der Kasse spielt sich nicht diese Schlacht ab!

So denke ich mir jedes Mal, wenn wieder der Startschuss los geht, in dem der erste Artikel über den Scanner gezogen wird: IST NICHT EUER ERNST!

Kassenfight
Und einfach langsamer werden ist auch keine Option, weil man dann die tötenden Blicke der nächsten Kunden erntet….und außerdem schiebt die Verkäuferin die Artikel ja auch GNADENLOS weiter!

Und was soll ich sagen – ich habe mir mittlerweile wirklich einen Trick ausgedacht, um die Verkäuferinnen zur Langsamkeit zu „Zwingen“. Ich möchte ihn euch gerne verraten. Jedem, dem ich dadurch zumindest ein Mü angenehmeren Kassenkampf bescheren kann, ist ein Gewinn!

AUFGEPASST :

Ihr kennt doch das lose Obst und  Gemüse, das an der Kasse noch einmal gewogen werden muss.

Z.B. Zuccini, Bananen, einzelne Äpfel, Trauben usw.

Wenn ihr die kauft, platziert DIESE immer mal wieder zwischen euren sonstigen Artikeln auf dem Kassenband. Die Verkäuferin muss dann darauf achten, das sich zum Einen nur der Artikel der gewogen werden soll auf dem Scanner = Waage befindet UND muss außerdem 1-2 Sekunden ausharren, bis das Gewicht ermittelt ist.

Funktioniert übrigens auch mit Brötchen aus dem Backautomat, die durchgezählt werden müssen! Und auch wenn ihr denkt, Moment – in manchen Discountern muss  man selbst wiegen, + das Zettelchen aufkleben  – aber auch hier wird zur Kontrolle an der Kasse nachgewogen.

Und ZACK geht’s auch schon wieder weiter!

Kassenfight II

Aber – diese Sekunde habt ihr gewonnen! Probiert das mal aus! Ich mache das jetzt IMMER so und klatsche mich innerlich selbst ab, wenn ich merke das es funktioniert :´-D

Ich finde es super – meistens versöhnt mich das auch etwas in dem Moment, solange ich genug zu wiegendes Obst auf dem Band liegen habe 😉

Also was lernen wir daraus? Immer schön Obst und Gemüse einkaufen – Schont die Nerven und ist dadurch doppelt Gesund!

🙂

Urlaub für die Kaumuskeln / 3-Tages-Saft- u Detoxkur

Diesmal geht es nicht um Sport, sondern eher um das Thema Ernährung und Wohlfühlen. Inspiriert und motiviert von den Moderatoren der HR3 Morning Show Tobi und Tanja reifte der Gedanke: Wir machen eine Saftkur!

Was so alles dahinter steckt und wie schwer es wohl werden könnte, war mir bis gestern allerdings noch nicht klar 😉 Das Detox-Angebot im Internet ist rießig – die Wahl fiel auf die 3-Tages-Saftkur von Berioo. Zum einen war die Homepage schon einmal sehr ansprechend aufgebaut. Zu den einzelnen Säften gibt es eine ausführliche Erklärung der Inhaltsstoffe und bunte Bildchen die einen dazu ermuntern sollen, das „Ding“ durchzuziehen. Außerdem ist der Preis von gerade mal 2,70EUR pro Saftflasche (250ml) auch richtig gut.

Ein Safttag beinhaltet 6 kleine Flaschen (a 250ml).

  • Dein Frühstück
  • Deine Zwischenmahlzeit
  • Dein Mittagessen
  • Dein Nachmittagssnack
  • Dein Abendessen
  • Dein Midnightsnack

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Darüber hinaus ist erlaubt: Wasser, ungesüsste Kräutertees und Gemüsebrühe.
Ziel sollte sein, auf mindestens 2 Liter Flüssigkeit/Tag zu kommen. Das schafft man locker, da man alleine wegen des vermehrten Magenknurrens gerne mal zum Wasserglas greift um den Heißhunger zu bekämpfen.

So, also – der Bestellvorgang ging schnell und auch die Lieferung war ratz fatz einen Tag später da! Klappt schon einmal super!

Wie versprochen war auch ein kleiner, liebevoll aufgemachter Detox Guide dabei, der alle noch offenen Fragen beantwortet, wie man sich am besten vor,  während und nach der Saftkur verhält. Zum Beispiel empfiehlt Berioo, am VORtag der Kur leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. U.A. darf  man zwar Vollkornprodukte essen, aber keine Milchprodukte, keine tierischen Fette…auf Wurst verzichten und und und…Joa…da stand ich also mit meinem getoasteten Vollkornbrot „UND WAS MACH ICH DA JETZT DRAUF?!“ 😀

Wir haben beschlossen, nicht päpstlicher zu sein als der Papst, denn wahrscheinlich haben wir jetzt schon den größten Fehler den man VORHER begehen kann gemacht: einfach ALLES was im Kühlschrank die nächsten 3 Tage kaputt gehen könnte AUFZUGESSEN 😛 Aber immerhin war auch ein Gemüseeintopf darunter und ein gesundes Frühstück aus Haferflocken und Obst, sowie ganz viel Tee, dabei. Und außerdem: ein Experiment ist erst dann ein Richtiges, wenn man auch das Scheitern oder den „Kampf“ mit einkalkuliert.

Tag 1 – es kann losgehen

Normalerweise führt mein Erster Gang nach dem Aufstehen direkt  zur Kaffeemaschine. Nach 1-2 Schlückchen ist mein Magen dann nämlich auch generell bereit um in den Tag zu starten. Dock neben Alkohol und Nikotin, ist auch mein Laster KOFFEIN absolut Tabu während der Saftkur! HEUTE schaltete ich deswegen den Wasserkochen ein – etwas wehmütig – es wäre so leicht gewesen 5cm weiter rechts auf den Startknopf der Senseo-Maschine zu drücken. Aber gleich am ersten Tag einknicken? Nein, das ist keine Option! Also gibt’s heute Tee zum Frühstück. Mein Magen fand das gar nicht so super, obwohl es sogar ein Magenfeiner Tee war…toll… Ich habe es bis kurz vor dem Zuhause-Losfahren rausgeschoben, das 1. Fläsch´chen zu trinken. Ich hatte solche Angst dass es nicht schmeckt! Augen zu und durch:

Saft 1: Dein Frühstück

„Morgens ohne Kaffee geht nicht? Geht doch! Durch das natürliche Koffein der Powerfrucht Guarana kommt selbst der grummeligste Morgenmuffel in Fahrt. Die Superbeere Açaí gibt dem hochwertigen Drink zusätzlich einen Antioxidantienboost, der für Energie und Kraft für den anstehenden Superfood-Drink Tag sorgt. Happy Juice-day!“

Die Farbe hat mich wirklich etwas abgeschreckt – es erinnerte mich etwas an Kaba..und aus aktuellem Anlass  könnte es auch etwas aus dem Dschunglcamp gewesen sein. Umso erleichterter war ich aber nach dem ersten Schluck: es schmeckte lecker, fruchtig süß und auch hinterher etwas sauer.
Das war er also, der Startschuss in die 3 Tägige Saftkur! Ja das wird was! 🙂

Das „Pausenbrot“ war heute auch recht schnell gepackt – für die Frühstückspause 9/10Uhr, das Mittagessen 12/13Uhr und den Zwischendurchsnack 14/15Uhr noch 3 Säfte eingepackt und los.

Zwischenresume´:

9Uhr – mein Magen knurrt….

  1. große Tassen Tee am Trinken – ich bin sehr stolz

Überlege aufgrund des knurrenden Magens den 2. Saft vorzuziehen.

Saft 2: Deine  Zwischenmahlzeit – in meinem Fall gegen 9/10Uhr

„Weiter geht’s mit unserem ersten Green Superfood-Drink. Weizengras & Rote Bete bringt ordentlich Schwung in deinen Vormittag. Der hohe Vitamin C Gehalt des Grünkohls und der Roten Beete stärkt dein Immunsystem, entschlackt deinen Körper und sorgt nebenbei für gute Laune.“

Um 9:30Uhr habe ich mich an den 2. Saft gewagt. Der erste Geruchs- und Geschmackstest ist schon einmal gut ausgefallen! Lecker fand ich vor allem die Rote Beete Note. Der Nachgeschmack – vermutlich vom Weizengras, erinnerte mich allerdings etwas an meine Henna Haartönung vom vergangenen Wochenende ;-D  Aber was für die Haare gesund ist,  kann  für den Magen ja nur genauso gut sein. Wir haben jetzt schon kurz nach 11 – man kann durch die Säfte wirklich ganz gut 1,5 bis 2h überbrücken. Ich bin gespannt, wie das heute Mittag wird. Vorsorglich habe ich mich schon einmal aus der Kantinentruppe ausgeklingt. Werde mir stattdessen etwas die Beine vertreten.

11:30 – zu früh gefreut, mein Hunger kommt gerade so richtig und mein Magen knurrt.
Mit Tee und in die Arbeit stürzen gingen die 45min bis zur Pause rel. schnell rum.
Zeit für

Saft 3: Mein Mittagessen

„Matcha, Minze & Möhre – so grün, so gut und gesund. Dieser hochwertige Drink spendet dir die nötige Energie, damit du nach der Mittagspause direkt durchstarten kannst. Mit seinen außergewöhnlichen gesunden Zutaten ist dieser Superfood-Drink eine echte Detox Vitaminbombe.“

Wieder war Skepsis angesagt – auch aufgrund der Farbe dieses Saftes. Das Auge kann sich bei diesem Ockerfarbigen Gemisch einfach schwer vorstellen, dass etwas Fruchtiges & Frisches auf einen zukommt. Aber auch hier wurde ich wieder eines Besseren belehrt – es war wirklich wieder sehr lecker und ich hoffe das ich auch jetzt wieder die nächsten 1,5 bis 2h  bis zu Drink 4 durchhalte 🙂 Inzwischen habe ich mich auch gefragt, ob es wohl erlaubt ist, zuckerfreie Kaugummis zu kauen…? Vielleicht  kann ja irgendjemand diese Frage beantworten. Zumindest bekämen dann die Kaumuskeln doch die Möglichkeit genutzt zu bleiben und helfen viell. meinem Gehirn darüber hinweg, das es sonst nur Flüssignahrung bekommt die nächsten 2,5 Tage.

Saft 4: Dein Nachmittags-Snack

„Unser Açaí Original ist Muntermacher und Kraftpaket zugleich. Die Kombination aus unseren Lieblingsfrüchten versorgt dich auf natürliche Weise mit Vitaminen und bringt dich locker durch den Rest des Tages. Mit 25 % ist das Superfood Açaí Hauptbestandteil des Originals und gibt diesem einen außergewöhnlich fruchtig-herben Geschmack.“

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Normalerweise falle ich mittags gegen 14Uhr immer in ein Mittagstief und hole mir dann immer einen Kaffee, da ich ja noch keinen Feierabend habe. Gegen halb 3 habe ich daher nach dem flüssigen Nachmittagssnack gegriffen, der mich wieder muntermachen sollte. Dieser Saft hat mir am besten geschmeckt. Hier war neben Erdbeeren, Äpfel, Mango und Zitrone noch die Superfrucht Açaí – wirklich sehr lecker! Übrigends – wenn ihr genau wissen wollt, was in jedem der Säfte drin ist, könnt ihr das auf der Homepage von Berioo nachlesen, das würde hier den Rahmen sprengen.

Saft 5: Dein Abendessen

Unser grüner Sattmacher! Das Beste aus Açai, Spinat und Grünkohl kommt in diesem grünen und hochwertigen Superfood-Drink zusammen. Das Ergebnis ist ein überraschend erfrischender Smoothie zum Feierabend.

Vor dem Saft „Dein Abendessen“ hatte ich ehrlich gesagt am meisten Angst. Hier ist nämlich u.A. Grünkohl und Spinat enthalten. Mag ich beides in seiner Ursprünglichen Form soooo gerne, aber püriert, passiert mit Frucht und co verfeinert?! Na ich weiß nicht…. Aber – auch dieses Säftchen war äußerst lecker!

Zu diesem Zeitpunkt übrigens war meine Motivation die Kur durchzuhalten bei ca. 10%..Auch wenn sie geschmacklich sehr lecker waren, hatte  ich mit Kopfschmerzen zu kämpfen und meine Beine waren unheimlich schwer UND beim Durchzappen durch das Fernsehprogramm fiel mir extrem auf, das jede 2. Werbung irgendetwas mit ESSEN zu tun hat! Sogar bei Arzneiprodukten ist im Hintergrund ein gutbestückter Markt mit saftigen Äpfeln und Birnen zu sehen. Chips…Sekt…OH GOTT – ich hätte nicht gedacht, das die Qual tatsächlich beim Fernsehschauen am Abend kommt, wenn man sich gefühlt schon durch den restlichen Tag kämpfte.

Saft 6: Dein Midnight Snack

Für den Fall, dass du mit leerem Magen nicht schlafen kannst, empfehlen wir eine Portion Kokoswasser-Drink vor dem Zubettgehen. Mit Mango und Zitrone macht dieser Saft nicht nur optisch etwas her, sondern sorgt dafür, dass du mit einem wohligen Gefühl einschläfst, bevor du den nächsten Tag deiner Saftkur antrittst.

Auf Saft 6 habe ich verzichtet. Dabei ist es der, der mir alleine farblich am besten gefallen hat. Aber er enthält Kokoswasser und das bekommt mir leider nicht so gut. Da hat es mir schon des öfteren den Magen herumgedreht, deswegen habe ich mir stattdessen eine Gemüsebrühe in der Tasse gegönnt 🙂

Resume nach dem 1. Tag: Es ist möglich, den Tag nur mit diesen leckeren Säften zu überstehen. Der Kopf schmerzt etwas. Das und einige andere „Nebenwirkungen“ kann man aber auch im Detox Guide nachlesen. Trotzdem sehne ich mich nach einem leckeren Salamiebrot mit Käsestücken und Gürkchen und erwäge ernsthaft das Experiment nach 24h zu beenden. Ach ja und die immer wiederkehrende Frage: Warum machen wir das nochmal??!

Tag 2 : 

Da es uns schon besser geht ist auch heute noch nicht Schluss mit Detoxen. Leider leider! Denn in der realen Welt da draußen wartete ein kostenloser Hähnchenstand mit umwerfend aussehenden gebratenen Hähnchen und ein Kollege der aufgrund seines Geburtstages Pizza ausgab. So ein Mist aber auch – warum gerade diese Woche?? Aber toi toi toi – wir konnten der Versuchung widerstehen.

Der Kopf schmerzt noch etwas, die angekündigte Müdigkeit ist ebenfalls da. Aber Insgesamt läuft es heute alles schon etwas besser.

Der Gedanke das Experiment hinzuschmeißen ist immer noch ganz ganz laut. Jetzt ist immerhin schon mehr als die Hälfte geschafft.

Da ich heute frei hatte, fiel es mir schwer die Säfte im vorgesehenen Zeitraum zu trinken, weshalb ich immer einen Saft hinterher hinkte. Ich habe zwar versucht viel zu trinken, aber irgendwie kam ich nicht so richtig rein.

Lange Rede kurzer Sinn: um 17Uhr war der Hunger und die Lust etwas zu kauen so groß, das wir um 18Uhr mit einer Bestellung beim Italiener das Experiment zunächst als gescheitert erklärten.

Allerdings muss ich sagen, das ich nicht wirklich das Gefühl habe, gescheitert zu sein. Immerhin habe ich fast 2 Tage, also 2/3 durchgehalten und habe auch in den letzten 3 Tagen nach dem Saft-Experiment meinen Kaffeekonsum deutlich heruntergefahren. Ganz unbewusst und nicht ich musste, das ist das Tollste 🙂

Für einen kompletten Tag ist noch ein Set übrig – wenn ich also wieder das Gefühl habe, ich müsste einmal meinen Körper „Reset´ten“ kann ich das jederzeit tun. Dann allerdings werde ich mich 2-3 Tage vorher damit beschäftigen und denke auch währenddessen anders damit umgehen können, weil ich weiß, das ich einen Detox-Tag dank der leckeren Berioo-Säften gut überstehe.

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Ich geniesse jetzt jedenfalls das Essen viel mehr als zuvor – und auch das ist wie ich finde auch ein wichtiger Punkt.

Übrigens habe ich heute gehört, das Tobi, von der HR3 Morning Show das Experiment ebenfalls abgebrochen hat. Immerhin hat er 5 Tage durchgehalten! Respekt – davor ziehe ich wirklich den Hut!