Schweinehund umständehalber abzugeben

Jeder kennt ihn, jeder hat schon mehrfach mit ihm gekämpft, und auch wenn er auf dem Bild so süß und harmlos aussieht, hat er es faustdick hinter den Schweinsohren: Der (innere) SCHWEINEHUND!
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Während man ja immer von dem berühmten Winterspeck hört, finde ich die Sommerzeit eigentlich viel anstrengender. Mich kann man mit diesem ganzen üppigen Weihnachtskram wie Plätzchen, Dominosteine, Lebkuchen oder der so beliebten Weihnachtsgans überhaupt nicht locken – aber wehe wenn die Sommerzeit kommt – die Biergarten- und Grillzeit…hier ein Würstchen, dort ein Hugo…das ist eine Zeit in der ich versuche konsequent mit allen mir möglichen sportlichen Freizeitbeschäftigungen entgegenzuwirken. Verzichten möchte ich ja auch nicht – also hilft nur gegen den inneren Schweinehund ankämpfen und mehr sporteln als man am Vortag reingeschaufelt hat.

Dabei habe ich einige Mittel für mich gefunden, wie ich meinen Schweinehund ruhig halten kann.

Vielleicht ist das Eine oder Andere für euch dabei.

1. Der Weg ist das Ziel!
Ob das heißt, in x-Wochen wieder in eine geliebte Hose zu passen oder man sich für einen Wettkampf anmeldet – Ziele sind wichtig um Voran zu kommen. Aber: das Ziel sollte realistisch sein, sonst ist es quasi schon zum Scheitern verurteilt.
Rotary
2. Lass dich inspirieren!
Es gibt unzählige Fitness-Tipps im Internet – was mir aber am besten gefällt, sind Zeitschriften, in den immer wieder neue Übungen und Trends gezeigt werden, die man leicht selbst ausüben kann. Eine meiner Lieblingszeitschriften ist die „Shape“ im praktischen DinA5-Format. Die Übungen sind sehr abwechslungsreich und gut erklärt und es macht Laune sie nachzumachen!

3. Kopf hoch und Augen auf!
Beispielsweise beim Joggen lohnt es sich einmal den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
Gerade bei dem Regenwetter der letzten Wochen sahen die Felder und Wiesen besonders schön aus, weil dieses Gemisch aus dicker Wolken und Regen ein besonders schönes Licht auf sie geworfen haben. 

 4. Anziehend!
Im letzten Winter habe ich mir bewusst quietschbunte Laufschuhe zugelegt um dem tristen Wetter und somit der schlechten Stimmung ein Schnippchen zu schlagen. Mittlerweile habe ich mich fast komplett von den langweiligen schwarzen Trainingsklamotten verabschiedet und liebe es, die bunten Sachen zu kombinieren, weil es automatisch die Laune hebt. Dabei ist es völlig egal, ob das Markenklamotten sind oder NoName – wenn man sich gut fühlt, strahlt man es auch aus.

5. Uhrenvergleich
Im Februar habe ich mir meine Fitnessuhr von Polar zugelegt und dokumentiere damit jedes meiner  Trainings. Man bekommt direkt eine Rückmeldung, wie effektiv das Training war, das finde ich persönlich ziemlich spannend. Meist trage ich die Uhr auch im Alltag –zwischen mir und ein paar Kollegen, die ebenfalls eine Fitness-Uhr haben (siehe Bild), ist es schon des Öfteren zum Battle gekommen, wer am Tag mehr Schritte geht oder wer in letzter Zeit sportlicher Unterwegs war. Es macht Spaß sich gegenseitig zu übertrumpfen! Hier zu sehen in Blau: Fitbit surge, in Schwarz: Fitbit Blaze und in Weiss meine Polar M400.

 6. Gleich und Gleich gesellt sich gern:
Ich trainiere nicht gerne und nur äußerst selten alleine – am liebsten treffe ich mich mit Menschen, die die gleichen Ziele verfolgen oder die mich inspirieren weiterzumachen und über mich hinauszuwachsen. Die Zeit beim Training vergeht viel schneller und man merkt nicht wie man sich anstrengt wenn man in netter Gesellschaft ist. Von Vorteil ist es auch, wenn mal Einer durchhängt – dann motiviert man sich gegenseitig zum Weitermachen! Ich habe auch das Glück, bis auf meinen Papa eine sehr aktive Familie zu haben – wenn ich also Sporteln gehe, verbinde ich es meist auch mit einem Treffen mit meinem Bruder, meinen Schwestern, meiner Mama oder ebenso sportbegeisterten Freundinnen.

 7. Sich belohnen
Heißt jetzt nicht nach dem Training die Currywurst reinzudrehen – es ist sogar bewiesen, das Freizeitsportler sogar oftmals zu- statt abnehmen, weil sie denken, durch den Sport können sie erst recht viel Essen. Aber gegen eine leckere und gesunde Belohnung ist nichts einzuwenden.

 8. Spaß haben!

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