Läufst du noch oder hüpfst du schon?

Meine Schwester und mich hat das Jumping-Fieber gepackt!! Schon im November 2015 hörte ich zum ersten Mal von dem neuen Trend „Jumping-Fitness“ und als ich erfuhr, dass ausgerechnet in meinem Fitness-Studio um die Ecke (Schöllkrippen) ein solcher Kurs angeboten wird, überzeugte ich meine Schwester Silke, das wir unbedingt eine Probestunde nehmen MÜSSEN. Gesagt, getan. Gespannt ließen wir uns von Trainerin Nicole die wichtigsten Jumping-Regeln erklären: immer auf dem kompletten Fuß springen; nicht hoch springen, sondern mit Kraft ins Trampolin; Oberkörper leicht nach vorn gebeugt, Brust raus und ganz wichtig: Körperspannung halten! Jeder der insgesamt 20 Teilnehmer (darunter immerhin 2 Männer) nahm seinen Platz auf seinem Trampolin ein und mit den ersten Tönen aus der Musikanlage konnte es auch schon losgehen!

Ein paar Fakten zum Sportgerät: Trampolin

Und hier reden wir nicht über die „normalen“ festgespannten, kleinen Trampoline, die man aus dem Sportunterricht kennt. Es handelt sich um ein eigens für das Jumping Konzept entwickeltes  Sportgerät. Die Federung funktioniert mit einer speziellen Gummiseil-Federung, versehen mit einem Randpolster über dem Feder-System. Eine höhenverstellbare Haltestange gehört auch dazu, jedoch ist diese nicht zum „festhalten“ vorgesehen, sondern um z.B. bei „Jumping high“, bei dem die Knie sehr weit nach oben gezogen werden, die flachen Hände auf der Stange abzulegen. Damit man am Ende der Stunde nicht einmal quer durch den Raum rutscht, und das Trampolin seinen sicheren Stand behält, sind die Stützbeine mit Antirutschverkleidung versehen.

Was bringts?

Wer einmal Blut geleckt hat merkt schnell – Trampolinspringen ist nicht nur was für Kinder! Vom Spaß abgesehen ist das Workout auch wirklich effektiv, da währenddessen 400 Muskeln trainiert werden. Ich trainiere mit der Polar Pulsuhr M400 und verbrauche bei einer Stunde Jumping durchschnittlich 400 Kilokalorien. Das ist nicht so viel wie einem in diversen Magazinen versprochen wird, aber man kann die Trainingsintensität auch selbst steuern -z.B. wenn man einmal nicht so energiegeladen ist, macht man die Bewegungen insgesamt kleiner oder umgekehrt, wenn man sich so richtig auspowern möchte, mit großen Bewegungen. In jedem Fall ist eine ständige Körperspannung wichtig, welche das Training so effektiv macht.

Was soll ich sagen – unser Probetag ist mittlerweile ein halbes Jahr her und das Jumping inzwischen unser liebstes Hobby geworden, auf das wir nicht mehr verzichten möchten!

Wie sieht eine Trainingsstunde „Jumping Fitness“ aus?

Die Trainingsstunde ist sehr vielseitig -jeder Kursteilnehmer hat hier sein eigenes Mini-Trampolin, mit dem besagten Haltegriff. Bei besonders schnellen Bewegungen oder dem „Jumping high“, bei dem man die Knie nahezu bis auf Hüfthöhe hochzieht, kann man sich hier mit den Armen abstützen. Das Trainingstempo liegt bei mindestens 130Beats pro Minute, gepaart mit mitreißender Musik und kleinen Choreos, bestehend aus Sprüngen, Aerobic-Schritten und Kraftübungen, sowie einer Dehnungs- und Entspannungsphase am Ende der Stunde. Kurzgesagt: ein Ganzkörpertraining was auch noch jede Menge Spaß macht!

Was das Jumping von anderen Sportarten unterscheidet, ist das Spiel mit der Schwerkraft. Denn auch wenn es einem  nicht so vorkommt, das man sich körperlich anstrengt wenn man mit einer gefühlten Leichtigkeit auf dem Trampolin nach oben springt, ist es doch für den Körper tatsächlich harte Arbeit. Unsere Muskeln müssen ein Vielfaches des eigenen Körpergewichtes stemmen, was bei regelmäßigem Training den kompletten Bewegungsapparat stärkt.

Fazit:

Das Trampolinspringen ist also ein sehr effektives Workout: Neben der Muskelstärkung trainiert es auch durch das Intervall-Training die Ausdauer und verbessert die Koordination. Es hilft, die Körperhaltung zu optimieren, da viele Übungen die Rückenmuskulatur kräftigen und das Ausbalancieren auf dem wackligen Untergrund das Zusammenspiel der Nerven mit den Muskeln verbessert.

Uns hat vor allem der Spaßfaktor und die gewonnene Ausdauer überzeugt.

Deshalb heißt es für uns 2x die Woche – Auf die Trampoline – Musik an und let´s JUMP!!

Wer jetzt Lust bekommen hat,  Jumping-Fitness einmal selbst zu testen, kann dies u.A. in Schöllkrippen unter Voranmeldung tun. Unter http://www.fitnesscenter-schoellkrippen.de findet man Kontaktdaten und den Kursplan.

…da geht noch was!

Wem eine „gewöhnliche“ Trainingsstunde nicht genug ist, für den gibt es jetzt sogar Jumping Events! Ganz im Stil der Zumba-Partys bieten verschiedene Trainer im fliegenden Wechsel ihre Künste an.

Wir haben uns einmal in solch eine „Night of the Jump“ gestürzt! Veranstaltet wurde die Party von der Fitness Studio-Kette „Fit for all“ in Rodgau. 6 Trainer lieferten sich jeweils 30min zusammen mit 100 Jumping-Verrückten (darunter meine Schwester und ich) ein Fitness-Battle vom Feinsten. Jeder hatte einen anderen Style und sorgte dafür, dass man mit kurzen Unterbrechungen knappe 4 Stunden auf dem Trampolin verbrachte und nicht herunter wollte. Sobald wieder eine Night of the Jump-Party ansteht, bekommt ihr HIER Bescheid. Solange findet hier einige Eindrücke des Abends. Weitere Infos über dieses Event und weitere Kurse und Studios der Kette findet ihr unter: http://www.fit-for-all-rodgau.de; außerdem gibt es auf Facebook viele Fotos der Fotografin Alexandra Kapherr (www.alexandra-kapherr.com), die vor Ort die schönsten Momente des Abends festhielt.

Worauf wartet ihr noch? Läufst du noch, oder hüpfst du schon?

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