Sportler im Portrait: Glenn Schelzig – Stand Up Paddling (SUP) – Kahler See; Honisch Beach Niedernberg; Main

Yeah, endlich mal wieder ein Sportler-Portrait! Glenn steht schon so lange auf meiner Liste, weshalb es mich besonders freut, dass ich euch wie zum Thema „Wasser“ bereits angekündigt, das Interview mit ihm präsentieren darf!

Vor 2 Jahren habe ich Glenn kennengelernt, als ich mit einer befreundeten Arbeitskollegin am Kahler See einen SUP Einsteigerkurs gemacht habe. Ihr findet den Bericht von damals auch auf meinem Blog. Wir haben damals in einer kleinen Gruppe und Glenn den Kahler See auf dem Board erkundet.

Wie zu erwarten, hat es riesig Spaß gemacht, weswegen sich unsere Wege innerhalb der 2 Jahre immer mal wieder am See kreuzten.

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Aber jetzt zum Interview:  

Dani: Schön, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein bisschen von dir und dem SUP zu erzählen!

Glenn:
Es freut mich sehr, dass wir uns auf dem Wasser kennengelernt haben und du dich für meine SUP-Stories interessierst!

Dani: Optisch gesehen bist du ja schon ein typischer Surfertyp: längere lockige Haare, natürlich SUP-Wasserklamotten, Sonnencappy und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. 😉 Allerdings hast du soweit ich weiß noch einen „Hauptjob“ in dem du nicht mit Shorts und Badelatschen daherkommst und hast mit dem Paddling sozusagen das Glück, dein Hobby zum Nebenjob zu machen – richtig? 😉

Glenn: Ja genau, ich habe mich vor 18 Jahren als Foto- und Datendienstleister für Autohäuser selbständig gemacht und betreue über die Frankfurter Grenzen hinaus verschiedene große und namhafte Autohändler. Deshalb sieht man mich auch oft mit der Kamera vor hübschen Autos stehen. 😉 Das mit dem „optisch gesehen“ übergehe ich jetzt mal. 😊 😊

Dani: Haha sorry für die falsche das Klischeedenken – ich wollte damit sagen, das man dir das Surfer-Liebhaber-Gen direkt ansieht – und das natürlich nur im positiven Sinn 😉

Das Stand Up Paddling liegt seit den letzten 2-3 Jahren voll im Trend, aber du machst das bestimmt schon einige Zeit länger – wann hast du denn das erste Mal auf dem Board gestanden?

Glenn: In meiner Jugendzeit bin ich öfters zum Wellenreiten gefahren, daher war das mit „auf dem Board stehen“ schon recht früh. Doch das Paddel fehlte immer! 😊 Vor jetzt genau 5 Jahren war ich am Wörthersee und da gab es einen Surf-Shop der SUP-Boards im Strandbad Klagenfurt verliehen hat und da war es um mich geschehen. Ich brauchte noch nicht einmal eine Welle und auch keinen Wind, sondern einfach nur Wasser, um den Surfsport zu leben. 😊 Somit war klar, man kann auch hier in Aschaffenburg den Surfer Lifestyle genießen und sich austoben. 

Dani: Die Idee das Paddling nach Aschaffenburg zu bringen war definitiv ein super Urlaubsmitbringsel! ;-D

Vor kurzem war ich auf dem Main in Frankfurt Paddeln…da gab es schon hin u wieder kleine Wellen durch den Schiffsverkehr, die mich ganz schön aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Ich kann mir vorstellen, dass das Paddling bei richtigem Wellengang auf dem Meer schwierig wird…Surfst du auch? 

Glenn: Wellenreiten tue ich seit meiner Jugend nicht mehr. Erst durch das SUPen befasse ich mich jetzt wieder intensiver mit dem Surfen. War dann vor zwei Jahren das erste Mal wieder in Australien zum Surfen und wird auch bald wiederholt. 😉Um auf den Wellengang auf dem Meer zu kommen, da ist mir besonders wichtig, dass dies mit Respekt zu sehen ist! Genau aufgrund des Hypes und das relativ leicht zu erlernenden SUPen´s sieht man natürlich überall die Leute stehend auf dem Meer. Doch viele überschätzen sich und unterschätzen die Gesetze des Meeres, deshalb geht auch keiner aus meinem Kurs, dem ich es ans Herz lege, nochmal einen Crash-Kurs an dem jeweiligen Hotspot zu machen, um zu lernen wie es auch Spaß machen kann, ohne viel Wasser zu schlucken, abzutreiben oder sich zu verletzen. Das kann man einfach nicht mit den „kleinen Wellen“ an einem See oder Fluss vergleichen. Viele kommen auch genau aus dem Grund zu mir in den Kurs, die versuchten, sich das SUPen auf den großen Meeren selbst zu erlernen. Das Paddel verkehrt herum einstechen und mit Boards SUPen, die aussehen wie Bananen, aber das ist ein ganz anderes Thema, musste ich nur gerade mal loswerden. 😉 😊 Doch alle haben die Erkenntnis gewonnen, ohne Basics, SUPsurft sich das so einfach nicht! 😊😊 

Dani: Da gebe ich dir Recht – das Element Wasser und die damit verbundenen Gefahren  sollte man nie überschätzen. Eine angemessene Portion Respekt sollte jeder unbedingt mitbringen.

Bist du denn eine richtige Wasserratte oder kann man dich auch für Sportarten „an Land“ begeistern? 

Glenn: Ehrlich gesagt, ich komme aus einer Sportlerfamilie, die es lieber an Land mögen und mir den Wassersport nicht so mitgegeben haben. Bevor ich zum Stand Up Paddling gekommen bin, hat mich der Laufsport inspiriert und das Snowboarden. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich schon sehr viel Sport an Land betreibe sowie betrieben habe und das aber auch schon immer mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. 😉

Dani: Unseren Kurs bei dir vor 2 Jahren haben wir übers Internet gebucht.
https://www.wsrm-academy.de/stand-up-paddle/kurse/hanau/  

Kann ich mir auch direkt bei dir am See ein Board leihen, wenn ich zum Schwimmen dort bin und spontan entschließe zu Paddeln?

Glenn: Ja klar, dies ist jedoch rein zum Schnuppern und mal ausprobieren. Da bekommt man gezeigt, wie das Paddel richtig herum gehalten wird, dass man nicht mit der Finne voraus paddelt und los geht’s. 😊

Für ehemalige Kursteilnehmer und Stammkunden gibt es separate Reservierungen, die gehen vor und es wird preislich etwas rabattiert. 😉

 Dani: Das ist ein Wort 😉

Wenn du nicht am Kahler See bist, kann man über den Windsurf Verein Rhein Main (neben den Kursen auch Touren auf dem Main mit dir buchen. Zb. nach Seligenstadt oder Miltenberg.
Kann denn da jeder mitmachen, oder sollte man etwas Erfahrung mitbringen und erst einmal mit einem Kurs auf dem See beginnen? Am Main ist ja ein reger Schiffsverkehr, der die eine oder andere Welle auslöst. 😉 

Glenn: Das mit den Touren hat sich in den letzten Jahren eher so entwickelt, das wir eine kleine SUP-Community geworden sind und uns 1 x im Monat zu einer Tour verabreden. Ich plane meist eine Route mit verschiedenen Kilometern, so dass jeder mal bei einer mitpaddeln kann und daran wächst. Denn unsere größte Tour ist auf dem Rhein, mit knapp 100km. 😉 Es ist jeder willkommen, jedoch sollte er schon ein bisschen mehr als eins, zwei male gepaddelt sein. Wir sind immer chillig unterwegs.

Von den gebuchten Touren sind wir abgekommen, da es zu viele Anfänger waren, also diejenigen die noch nie gepaddelt sind, die sich angemeldet haben und das macht dann allen keinen Spaß.

 Dani: Wow 100km….wahnsinn! Bisher habe ich es zeitlich leider nicht zu einer der Touren geschafft, aber auch das steht noch ganz oben auf meiner Sommerliste.

Hast du schon einmal selbst das Yoga auf dem Board ausprobiert?

Glenn: Ja, habe ich nun endlich auch mal gemacht. Ich wurde aber nicht gezwungen 😉😊 War sehr nett und die, die Yoga mögen, ein Muss! www.annyma-yoga.com und www.yoga-freiraum-alzenau.de 

Dani: Witzig das du das betonst, nicht gezwungen worden zu sein, haha J Aber es ist ja auch wirklich gar nicht so einfach das Gleichgewicht des Boards auf dem Wasser zu halten – da landet man schneller im See als man Piep sagen kann ;-D

Dani: Wird es in dieser Saison auch wieder ein SUP Rennen geben?

Glenn: Ja, das mit dem SUP Rennen…das spukt mir immer wieder im Kopf. Doch bindet uns alle die Saison immer so ein, dass wir für die ganze Orga keine Zeit finden, die man definitiv dafür braucht, plötzlich ist Oktober und alle frieren schon! 😊 😊 Wo ich jedoch immer dabei bin, ist das SUP-Monster-Race in Hanau an Halloween, da sind interessierte und Teilnehmer auch immer willkommen! www.skg-hanau.de  

Dani: Stimmt – es kommt der Tag das ist schwupps auf einmal der Sommer weg und man möchte  nicht mehr ins Wasser. Das mit dem Monster-Race ist ja eine coole Idee – das klingt nach einem besonderen Spektakel! Das werde ich mir doch direkt mal vormerken!

So lieber Glenn – jetzt wäre noch Platz, wenn du noch etwas in eigener Sache loswerden oder erzählen möchtest 🙂

Glenn: Ich wünsche nun allen noch eine schöne Sommer-Saison, egal was Ihr macht, genießt die Zeit und bleibt schön locker!

Jeder, der am SUPen Interesse, Fragen oder Ideen hat oder vielleicht eine Aktion sowie Event plant, meldet Euch! Bin für jede Schandtat zu haben!

Ihr findet mich bis Ende September jedes Wochenende am SUP-Camp Kahler See und wer Yogaverliebt ist kommt uns auch am Honisch-Beach / Niedernberg besuchen.

Vielen Dank für das Interview, hat doch Spaß gemacht 😉 Cu Glenn

Dani: Ich danke dir Glenn, ich hoffe wir sehen uns ganz bald mal wieder!

Hier noch ein paar Links unter denen ihr Infos über das Paddling von u. mit Glenn findet.

Außerdem noch gaaaanz viele Bilder von Glenns Touren und auch ein paar Schnappschüsse von meinem letzten Paddling-Trip zum Junggesellinnenabschied meiner kleinen Schwester. Viel Spaß beim Anklicken 🙂

>>> Facebook: Sup-CampKahlerSee und SUP-HonischBeach
#supcampkahlersee
# suphonischbeach

Ich wünsche euch eine tolle weitere Sommerwoche – vielleicht seid ihr ja jetzt inspiriert und besucht Glenn direkt mal am „Kahler See“ oder probiert das Yoga am „Honisch Beach“ aus! Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß dabei!

Eure Dani 🙂

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Sieht das nicht toll aus? ❤ Danke, liebe Unbekannte, für die Verfügungstellung dieses besonderen SUP-Fotos! 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürogeplagte

In diesem Jahr wird meine Berufstätigkeit volljährig! Unglaublich, die 18 Jahre sind einfach verflogen! Im September 2000 habe ich meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation in einer großen, bekannten Firma in Aschaffenburg begonnen. Damals strengte es mich noch sehr an, einige Stunden am Stück zu sitzen und ich war regelmäßig fix und fertig davon. Jetzt, 18 Jahre, 2 Hexenschüsse, einer krummen Wirbelsäule und unzähligen Physiotherapiesitzungen später, kommen trotz Ausgleichssport in regelmäßigen Abständen immer mal wieder Wehwehchen durch, welche auf die einseitige Haltung bei der PC Arbeit zurückzuführen ist. Ich kann mittlerweile nicht mehr lange stehen, dribble von einem Fuß auf den Anderen wenn ich irgendwo länger stehen muss. Dabei merke ich sogar, das es mir guttut. Zumindest wenn ich abgelenkt bin und nicht merke, das ich mal etwas länger stehe als sonst.

Vor etwas mehr als einem Jahr sind wir standardmäßig mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet worden und ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich an einer Hand abzählen kann, wie oft ich das genutzt habe. Aber das wird sich ab sofort ändern 🙂

Kürzlich suchte ich erst wieder eine Orthopädin auf, da es mal wieder ziepte. Ich dachte allerdings,  dass ich beim Sport eine blöde Bewegung gemacht hätte u. der Schmerz davon kam. Aber wie sich letztendlich herausstellte, liegt auch hier die Ursache im Büro begraben. Ich werde nun die Tipps meiner Ärztin befolgen, öfter den Tisch hochfahren und im Stehen arbeiten oder alternativ einen Wackelstuhl nutzen, der dafür sorgt, das die Rumpfmuskulatur unbemerkt etwas zu tun hat.

Ich bin zu dem auf meiner Lieblingsseite Darebee fündig geworden und habe „100 Büro-Workouts“ entdeckt! Total super! Diese Mini-Workouts eignen sich hervorragend für Zwischendurch, wenn man nach 2-3 Stunden das Bedürfnis hat, sich einmal zu strecken, aufzustehen oder vielleicht auch gerade die Arbeit unterbricht um sich einen Kaffee o.Ä. zu holen. Manche dieser Übungen müssen noch nicht einmal einen „Abbruch“ bedeuten: wenn ihr z.B. ein Headset habt und lange Telefonate führt: steht doch einfach einmal auf, streckt euch, geht ein paar Schritte, oder hebt einfach nur mal die Füße bewusst auf 90Grad hoch. Euer Bürostuhl wird in vielen der Workouts zum Sportgerät – und das habt ihr ja ohnehin „am Mann“. Es genügen die kleine Dinge, aber wichtig ist, aus der permanenten u. starren Sitzhaltung herauszukommen.

 

Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag eins der Workouts in meinen Arbeitstag einzubauen. Das sollte doch zu schaffen sein?

Vor einiger Zeit hatte ich über Instagram auch schon einmal ein Office Yoga ausprobiert – das hat sehr gutgetan! Das war dieses hier:

 

Wenn ihr das Glück habt, das eure Firma Rückenkurse anbietet, kann ich euch nur empfehlen diese zu nutzen. Man verbringt soviel Zeit des Lebens bei der Arbeit – da sollten wir besonders auf unseren Körper aufpassen und ihn gut behandeln. 

Meine Ärztin ist sehr zuversichtlich, dass ich schon bald meine Schmerzen los bin, wenn ich ihre Tipps beherzige.
So und jetzt packe ich endlich den Laptop weg! 🙂 Gute Nacht!

 

Eure Dani

 

 

 

Nachbericht Selbstverteidigungskurs f. Jugendliche

Wie ihr ja wisst, habe ich einen guten Freund im Bereich der Selbstverteidigung, dem JuJutsu. Am vergangenen Samstag, also gestern vor einer Woche fand einmal wieder ein Kurs statt, der speziell für Jugendliche ausgelegt war.
Hier ein kleiner Nachbericht von Alex:
TG Stockstadt Verteidigungs-Kurs Jugend
Am Samstag hatten wir einen Verteidigungs-Kurs über 4 Std für die Jugend von 12 – 16 Jahre.

Die Themen des Kurses waren:

Prävention – Selbstbehauptung – Selbstverteidigung wobei der Schwerpunkt auf die Selbstverteidigung gerichtet worden ist.
Leider ist es in unserer heutigen Zeit fast schon ein muss, das unsere Kinder/ Jugend lernen sich zu schützen und bewusster mit Ihrer Umwelt umgehen.
Dieser Kurs wurde kostenfrei von der Ju Jutsu Abteilung Stockstadt für die Jugend umgesetzt.
Es freut mich sehr das viele das Angebot angenommen haben, und die Wichtigkeit verstanden haben.
Kursleiter/ Team
Alexander Ranavolo und Sven Kiel
Hier ein paar Fotos unseres Kurses:
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Bei Interesse an einem Selbstverteidigungskurs könnt ihr euch zu aller erst mal auf der Homepage des TG Stockstadt umschauen http://www.tg-stockstadt.de/
Gerne beantwortet euch Alex auch Fragen zu geplanten Kursen oder der permanent laufenden Ju Jutsu Gruppe.
Kontakt Alex Ranavolo : 06027-70851 Mobil: 01727535761 email: ranavolo@gmail.com

Falls ihr auch einmal von eurem Verein von einer bevorstehenden Veranstaltung berichten wollt, schreibt mir einfach eine Mail auf blog.stayfithavefun@gmail.com, was ihr so macht, für wen das Event gedacht ist und hängt mir ein paar schöne Fotos bei, die euren Event beschreiben.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag,
EURE Dani

Rückblicke

Kinners, wie die Zeit rast….wie erging es euch vorletztes Wochenende? War jemand von euch in Goldbach beim Xtreme Run dabei? Ich habe gehört, es war seeehr heiß…wovon ich in München leider nur träumen konnte. Naja – egal – aber ich habe von dort aus meinem Sportfreund Simon die Daumen gedrückt, der sich auch in diesem Jahr wieder dem Höllenparcours auf der Motocross-Strecke in Goldbach stellte. Diesmal war er vernünftiger und verzichtete auf die 2. Runde. Eine kluge Entscheidung bei der Hitze.
Meine Freundin Caro versorgte mich mit vielen Bildern rund um die Strecke, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Findet ihr cool? Dann habt ihr jetzt ein Jahr Zeit um euch fit zu machen und dann sehen wir uns vielleicht im nächsten Jahr auf der Strecke. Irgendwo im Schlamm 😉

Bilder, Infos und und und findet ihr hier: https://www.rats-runners.de/rr-goldbach.html

Dieses Wochenende war ich selbst auch endlich mal wieder sportlich unterwegs. Seit einigen Wochen habe ich ja schon hin und her überlegt, mir in Frankfurt den „World Fitness Day „anzuschauen.

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Am Samstagfrüh ist dann kurzfristig die Entscheidung gefallen: ja ich kaufe mir ein Ticket, packe meine Sportsachen und düse los nach Frankfurt! Gedacht, getan!

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Kurz vor 14Uhr bin ich angekommen und habe mich direkt ins erste Workout gestürzt. Breakletics – Fitness meets Breakdance. Kannte ich bisher nicht und hat mir auch ganz gut gefallen – bis auf das ich nach den Blanks und dem staubtrockenen Boden und der Mischung aus Schweiß und Sonnencreme bereits nach 15min ausgesehen habe wie ein Schweinchen :´-D

 

Es war auf den ersten Blick auch bei weitem nicht so voll auf dem Gelände wie ich es erwartet hatte, was vielleicht auch der Hitze geschuldet war.

Neben dem Breakletics Workout hat es mich auch wieder zu den Trampolinen hingezogen. Einmal gab es eine kleinere Bühne, auf der sich diverse Jumping-Trainer die Klinke in die Hand gaben UND nachmittags wurden vor der großen Bühne 600 Trampoline aufgebaut, wo die Jumping-begeisterte Menge um die Wette hüpfte. Sehr cooles Bild, das hat mal wieder richtig Spaß gemacht, auch wenn es nach wie vor echt heiß war….

Kangoo-Jumps waren auch der absolute Hit. 

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Hier findet ihr ein kurzes Video – sieht schon mega aus oder?

Wg der Hitze habe ich mich mit Jumping und Breakletics zufriedengegeben und bin noch etwas herumgeschlendert. Was ich auch ziemlich cool fand, war die Indoor-Cycling-Truppe im Stadion

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Wie immer gab es auch einiges zu kaufen – z.B. gab es Klamottenstände, die wirklich hübsche, aber auch teure Sachen hatten. Ich bin leider nicht fündig geworden. 

Leider hat sich das Netz vorher schon tierisch aufgeregt, denn trotz Hitze war es vom Veranstalter untersagt, eigene Getränke mit in den Festivalbereich zu nehmen. Alles schön und gut, wären im Gegenzug die Preise dort nicht utopisch gewesen. Da kostete dann ein Becher Wasser eben mal schlappe 6EUR. Ich möchte jetzt gar nicht weiter darauf herumhacken und nur bemerken, dass diese Einstellung vom Veranstalter vielleicht im Hinblick auf den sportlichen Charakter des Events doch einmal überdacht werden sollte.

Alles in Allem habe ich mir von dem Event viel mehr versprochen. Ich bin froh im Nachhinein, das ich mir kein Wochenendticket, sondern nur ein Tagesticket gekauft habe. Man hätte mehr aus dem Event machen können; aber klar das sagt sich als Aussenstehender immer leichter. Ich hatte einen schönen Tag, einen kleinen Sonnenstich und noch heute eine Erinnerung in Form eines ausgewachsenen Muskelkaters ;-D

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Ich wünsche euch eine tolle Woche!

 

 

 

 

Vorschau aufs Wochenende – Xtreme Run Goldbach

Leider habe ich meinen Blog in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Ich habe zwar sehr viele Ideen im Kopf und viele Artikel auch schon angefangen, aber zur Fertigstellung fehlt einfach die Zeit. Nach 8 Stunden beruflichem vor-dem-PC-sitzen und schreiben, tippen, klicken kann ich mich gerade Zuhause nur schwer aufraffen, den Laptop wieder in die Hand zu nehmen.

Naja, aber dafür sammle ich gerade fleißig Themen. Und es muss eben auch mal die Phase geben, in der man eher passiv aktiv ist. In der befinde ich mich gerade definitiv 😉 Dazu kommt noch, das um mich herum alle der Sommergrippe verfallen sind. Hilfe – bitte nicht das auch noch! Aber bisher konnte ich mich gut dagegen wehren.

In 3 Wochen bin ich bei einem Firmenlauf angemeldet – bis dahin muss ich wieder meine Aktive Seite wecken….

Ich wollte euch aber hier auch einfach kurz an ein Event am Wochenende erinnern: am Sonntag,den 08.07. um genau zu sein: Es findet wieder der X-Treme Run in Goldbach statt!  Im letzten Jahr war ich selbst dabei – in diesem Jahr bin ich an diesem Wochenende leider nicht da. Aber mein Freund Simon ist wieder dabei und möchte sich tatsächlich nochmal den 20km stellen….ich bin ja gespannt! Die Strecke hat es absolut in sich – wer sich nicht auskennt in Goldbach: der Streckenverlauf beginnt und endet auf der Motocross-Strecke und es geht steil bergauf, steil bergab…in Matschlöcher und durch von MüllWerner bereitgestellte Container voll Wasser. Das alles über 10km. Oder eben 2 Runden u ingesamt 20km.

 

Falls ihr euch noch kurzfristig anmelden wollt, schaut auf  https://www.rats-runners.de/rr-goldbach.html vorbei.

Zuschauen ist aber auch toll und ich kann aus Erfahrung sagen, das es für den Teilnehmer eine große Motivation ist, angefeuert zu werden!

Also wo seid ihr am Sonntag? RICHTIG – In Goldbach an der Strecke des MSC Goldbach! Sponsored by Radio Galaxy 🙂

Ich wünsche euch viel Erfolg und viel Spaß wenn ihr dabei seid!!!
Und feuert mir den lieben Simon an!

Hier geht’s zum Artikel vom letzten Jahr 🙂

https://stayfithavefun.blog/2017/07/19/x-treme-run-ueberlebt/

 

 

WASSER!! Summertime – Aquatime

Es war jetzt schon einige Male richtig heiß draußen – unverkennbar – der Sommer ist da! Heute auch Kalendarisch! 🙂 Die Freibäder und Badeseen haben mittlerweile alle ihre Pforten geöffnet und platzten bei den Temperaturen der letzten Tage aus allen Nähten. Zeit, sich mal wieder ausführlichst dem Element Wasser zu widmen. Und die Möglichkeiten die uns das kühle, erfrischende Nass bietet sind so vielfältig. Daher werde ich die nächsten Beiträge ganz MEINEM liebsten Element widmen!

 

Zwar steht bei mir das Laufen nach wie vor auf Rang 1, weil es einfach am schnellsten geht. Rein in die Sportklamotten und man kann direkt starten. Beim Schwimmen dauert das Ganze schon länger, da nicht immer zwangsläufig ein Schwimmbad vor der Türe ist. Und was mich stört, also wirklich sooo stört, ist das Umziehen hinterher, das Verstauen der nassen Sachen, der Ekelfaktor mancher Umkleidekabinen, dass die Sachen hinterher doppelt so schwer sind und irgendwie nicht mehr so in die Tasche passen wie vorher…grrr…die Heftchen nass sind und und und. Ja und trotzdem entschädigt die Zeit im Wasser das alles. Das ist auch wirklich etwas, was ich meinen Teilnehmern immer hoch angerechnet habe, als ich noch meine Aquafitness-Kurse gegeben habe. Dass sie sich das Prozedere in der Umkleidekabine im Winter angetan haben, wo die Taschen noch voller u. die Klamotten noch dicker waren…. 😀

 Aber jetzt habe ich den Faden verloren….

Neben dem Joggen gehört das Schwimmen jedenfalls zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen wenn ich sporteln möchte. Der Trainingseffekt ist unheimlich hoch und das Tolle – wir fühlen uns nicht verschwitzt und überanstrengt. Warum? U.A. weil wir im Wasser nur noch gerade mal ein 10. unseres Körpergewichtes wiegen/spüren und es sich durch die Dichte des Wassers ein bisschen wie schwerelos anfühlt. Und egal ob wir gemütlich durchs Wasser treiben oder aktiv Bahnen schwimmen oder „joggen“ – der Wasserdruck sorgt dafür, dass unser Gewebe sanft durchmassiert wird und unser Lymphsystem auf Hochtouren läuft. Wer regelmäßig schwimmt – und damit meine ich mindestens 2-3x die Woche, wird schon bald merken, dass sich die Haut bzw. das Gewebe insgesamt fester anfühlt.

Auch Ausdauertraining geht im Wasser und da kann man tatsächlich einen heißen Kopf und auch trotz kühlem Wasser heiße Hände bekommen. Das habe ich gemerkt, als ich die Disziplinen für den Rettungsschwimmerschein „abgearbeitet“ habe. Ich dachte meine Hände glühen regelrecht! Und das trotz 23Grad kaltem Wasser!

 

Das Schöne ist auch, im Wasser ist für Jeden etwas dabei – für Jung und Alt – für Leicht und Schwer. Dabei ist es gerade für Menschen mit Gewichtsproblemen im oberen Bereich eine echte Wohltat. Die Gelenke und Muskeln werden entlastet und das Gewebe massiert. Und oberhalb der Wasseroberfläche sehen wir alle gleich aus. Ich kann nur jedem raten, der aufgrund seines Gewichtes nur unter Schmerzen Sport machen kann, sich aktiv der Aquafitness oder einfach dem Bahnenschwimmen zu widmen. Ich kann es verstehen, dass es Überwindung  kostet sich auf dem Weg ins Becken halb nackt zu präsentieren, aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt und die Erfolgserlebnisse nicht lange auf sich warten lassen. Die uns allen bekannten Abspeck-Sendungen handeln meiner Meinung nach unverantwortlich, wenn sie die 150kg-Probanden Hindernisläufe machen lassen. Das macht mich wirklich wütend. Mir ist schleierhaft, das bisher so wenig bis gar nichts passiert ist – aber wer weiß, vielleicht geschieht das auch hinter den Kulissen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten, gesunden Start den Sommer!

Eure Dani

PS: Kopfbedeckung und Eincremen nicht vergessen! 😛

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Water water water!

Puh, in den letzten 2 Wochen hat der Frühsommer schon ordentlich gezeigt was er kann. Und was gibt es Besseres, als sich bei den Temperaturen abzukühlen wo es nur geht. Die Schwimmbäder und Seen haben alle schon ihre Pforten geöffnet und sind rappelvoll.
Und auch bei mir stehen die Zeichen alle auf Somme, Sonne – WASSER! Daher wird es sich in nächster Zeit auf meinem Blog um das kühle, erfrischende Element drehen. Natürlich vor allem sportlich gesehen – und es wird auch endlich wieder ein Interview geben. Von und mit wem wird aber noch nicht verraten 😉

Heute möchte ich erst einmal mit dem Stichwort „Have Fun“ beginnen. Bzw euch einen kleinen Rückblick auf einen echt hammerharten Adventure Lauf bieten.

Kurzentschlossen bin ich gestern in Wächtersbach gewesen und habe bei der Strong Viking Water Edition mitgeholfen. Es war ein aufregender Tag und möchte gerne meine Eindrücke mit euch teilen. Diese sind natürlich etwas Einseitig, da ich ja nur an meiner Station war – aber ich hoffe ich kann euch zumindest davon einen kleinen Eindruck vermitteln.

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Strong Viking ist nichts für Weicheier. Es gibt mehrere Editions – gestern war passend zum Wetter die WATER EDITION an der Reihe. Diese konnte in 7, 13, 19 oder 42km absolviert werden! die 42er waren in den grünen Leibchen zu erkennen und waren echte TIERE! Rund 49 Hindernisse warteten auf die heißen Anwärter – die meisten hatten natürlich mit Wasser zu tun, klar 😉

Für mich begann der „Arbeitstag“ auf dem Gelände um 8Uhr. Schon auf dem Weg begegneten mir viele Schilder, die die Vorfreude und den Puls der Teilnehmer sicher dann Schritt für Schritt in die Höhe trieben. Da juckt es einen dann schon in den Füßen, und man ärgert sich, sich nicht doch angemeldet zu haben.

 

Auf dem Gelände angekommen war nur kurz Zeit die rießen Gerüste von einigen Hindernissen zu bestaunen. Es gab eine Teameinteilung und wir wurden mit einem kleinen Jeep zu unserem Hindernis in den Wald gekarrt und abgesetzt.

 

Joa….dort saß, stand…lungerte dann jeder für sich erst einmal noch ca. 3 Stunden aus bis sich die ersten Läufer blicken ließen, denn aufgrund des Helfermangels waren wir alleine eingeteilt…ich hatte Nr. 30 – das ganze mit viel Laufstrecke zwischen drinnen…. Ich habe mich in dieser Zeit gefühlt wie Gretel, die im Wald ausgesetzt wurde. Zum Glück funktionierte der Funk…und die Aussicht war auch nicht übel. Ein großer Baum für den Schatten….sollte gutgehen..

 

 

Ich hatte eins der wenigen Hindernisse ohne Wasser. Dafür mit Strom. Hihi. THOR´s Lightning. Auch bekannt als „Der heiße Draht“

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Und da wurde es vielen dann doch mulmig zumute, was ich gut verstehen kann….Die Aufgabe war, die Triangel von einer auf die andere Seite zu führen, ohne die unter Strom stehende Schnur zu berühren. Und logisch: alle haben den „heißen Draht“ heil überstanden und konnten das Hindernis zum kurzen Durchatmen und Sammeln nutzen. Immerhin hatten sie bis sie bei mir ankamen schon 10km hinter sich gelassen – inkl. der Hindernisse – das ist schon Wahnsinn. Die Ersten die ankamen haben sich dann auch mit „Bis später“ verabschiedet – das waren die HARTEN Vikings, die die 42km absolvierten und demnach mehrmals die Strecke zu bewältigen hatten.

 

 

Aber auch sonst war die Meute bunt gemischt und hatten viele tolle Mottoshirts. Am besten hat mir die Baywatch-Truppe gefallen und die Läufer die Superhelden Shirts trugen – Batman, Spiderman, Ironman, Captain America….es waren alle da 🙂

 

Nachmittags gegen 15Uhr zog dann doch noch ein Gewitter mit einem kurzen aber starken Regenschauer auf, weshalb wohl einige Hindernisse vorübergehend geschlossen wurden. Das war natürlich für einige echt traurig, die sich so sehr darauf gefreut hatten. Zum Glück zogen die schwarzen Wolken aber schnell weiter und es musste keinen Abbruch des Laufes geben.

 

Gegen 17Uhr kamen bei mir die letzten Läufer vorbei und das Feld konnte von hinten langsam abgebaut werden.
Als ich dann um 19Uhr zurück an den Hauptplatz  kam, haben sich die STRONG VIKINGs schon verdient gefeiert. Die Stimmung war mega und ich bin fix und fertig aber glücklich ein kleiner Teil gewesen zu sein wieder nach Hause gefahren.

 

Ich würde gerne wissen, wie es den Jungs und Mädels heute geht….das war schon Höchstleistung, was sie dort abgeliefert haben!

Wer jetzt neugierig ist und heute noch nichts vorhat: In Wächtersbach findet heute – also JETZT –  die Family Edition statt und Zuschauer sind natürlich auch da immer herzlich Willkommen! Es lohnt sich wirklich das einmal anzuschauen, die Parcours und Hindernisse sind super professionell und man kommt aus dem Staunen gar nicht raus, wenn man vor so einem rießigen Gebilde steht (Übrigens: der Aufbau dauert ca. 2 Wochen!!)

Oder ihr meldet euch für einen der nächsten Strong Viking Editions selbst an. Ich habe jetzt einen Gutschein bekommen, mich bei einem Lauf anzumelden. Mal sehen, ob ich mich traue… 😀

Möglichkeit 3: ihr meldet euch wie ich ganz einfach über die Homepage als Helfer an und schaut euch das Ganze erst einmal aus dieser Perspektive an. Man weiß ungefähr dann was einen erwartet, unterstützt das Team und bekommt als Lohn wie gesagt den Gutschein für eine Teilnahme.

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Hier der Link zur Homepage: https://strongviking.com/de/

So – ich hole mir mal Kaffee….

ich wünsche euch einen tollen Sonntag,

eure Dani